Die Sprache der Heimat


Sie treffen sich, wo die Berge einfach nur Berge sind,
zum Austausch im Schatten der Bäume,
jeder, sich seiner selbst bewusst.

Mit der Einfachheit kehrte meine Seele zurück …
und mit ihr meine Muttersprache –
die sich nicht mehr aus Unwissenheit
schamhaft in den schattigen Windungen
des verhärteten Ichs versteckt.

Die Sprache meiner Heimat
ist die Sprache der Liebe.

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Höhlenmenschen


Die Einfachheit wird gefürchtet von Vielen.
Mit ihr schwindet die Sprache der Heimat,
unsere Muttersprache, die Sprache der Liebe.

Sie verliert sich zu oft in den schattigen Windungen
des komplizierten Ichs.

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Ohne Du kein Mensch-Sein


Leise trittst Du neben mich.
Zeigst auf den geklärten Raum.
Wir stehen inmitten.

Erinnerungen aus vergangenen Zeiten,
und so manche Vorbehalte
fliegen  mit dem Wind  davon.
Befreit.

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Resonanz zum Gedicht „Asche“ von Bernhard A. Hartmann unter dem Eintrag
„ACH DASS MAN so wenig begreift“ eingestellt am 29.09.2018 in http://wege-der-Befreiung.blogspot.com


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Erstorben

***

das Phantom,  das in den Windungen des Herzens nistete
und blind machte für den Segen unserer Begegnung.

***

 

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Du singst Dein Lied nicht allein

Vernetzt im Raum begegnen wir uns.
Gedachtes vervielfältigt sich,
teilt sich uns in Windeseile mit –
gleich HIER UND JETZT.
Neues Land betreten wir nicht nur mit den Füßen.
Wir weiten uns in diese neue Zeit hinein,
belichten sie gemeinsam,
dringen in gerade erschlossene Tiefen vor,
tauschen uns im Kleinen, wie im Großen aus. JETZT.

Noch spielen wir mit dem neuen Wissen und den neuen Möglichkeiten.
Die Konsequenzen stellen sich von selbst ein, denn wir teilen,
ob wir es wollen oder nicht alles miteinander. ALLES.

Die Geheimnistuerei hat ausgedient.
Das Copyright verliert seine Gültigkeit in seiner alten Form.
Auch der Alleinvertretungsanspruch verliert seine Macht,
denn jeder ist mit jedem vernetzt. Wir rufen das Wissen ab,
beteiligen uns an der Veränderung. Alles ändert unentwegt sein Gesicht.

Überlebensfähig wird der sein, der nicht an festgefahrenen Vorstellungen haftet,
neu Gedachtes/Erdachtes für sich und die anderen erschließt, es mitteilt,
es für alle zur Verfügung stellt – open source –
nutzen wir unsere Zeit und begegnen wir uns – Jetzt.

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Bedenkenswert

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Jeder Maler tönt sein Werk
legt einen Schleier
über die
grau(e)same
Welt

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Über Zeiten hinweg

***

Unter dem Dach des world wide web
treffen wir uns in zeitloser Gegenwärtigkeit.

Ähnlich sind die Gespräche wie damals am Markt unter
der schattenspendenden Platane …

unter lindgrünen Blätterdächern an mittelalterlichen
Brunnen …

beim gemeinsamen Spaziergang am Stachus  und …

 wer weiß, irgendwo treffen wir uns erneut
und erinnern uns.

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