Du singst Dein Lied nicht allein

Vernetzt im Raum begegnen wir uns.
Gedachtes vervielfältigt sich,
teilt sich uns in Windeseile mit –
gleich HIER UND JETZT.
Neues Land betreten wir nicht nur mit den Füßen.
Wir weiten uns in diese neue Zeit hinein,
belichten sie gemeinsam,
dringen in gerade erschlossene Tiefen vor,
tauschen uns im Kleinen, wie im Großen aus. JETZT.

Noch spielen wir mit dem neuen Wissen und den neuen Möglichkeiten.
Die Konsequenzen stellen sich von selbst ein, denn wir teilen,
ob wir es wollen oder nicht alles miteinander. ALLES.

Die Geheimnistuerei hat ausgedient.
Das Copyright verliert seine Gültigkeit in seiner alten Form.
Auch der Alleinvertretungsanspruch verliert seine Macht,
denn jeder ist mit jedem vernetzt. Wir rufen das Wissen ab,
beteiligen uns an der Veränderung. Alles ändert unentwegt sein Gesicht.

Überlebensfähig wird der sein, der nicht an festgefahrenen Vorstellungen haftet,
neu Gedachtes/Erdachtes für sich und die anderen erschließt, es mitteilt,
es für alle zur Verfügung stellt – open source –
nutzen wir unsere Zeit und begegnen wir uns – Jetzt.

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Bedenkenswert

***
Jeder Maler tönt sein Werk
legt einen Schleier
über die
grau(e)same
Welt

***
**
*

*
**
***

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Über Zeiten hinweg

***

Unter dem Dach des world wide web
treffen wir uns in zeitloser Gegenwärtigkeit.

Ähnlich sind die Gespräche wie damals am Markt unter
der schattenspendenden Platane …

unter lindgrünen Blätterdächern an mittelalterlichen
Brunnen …

beim gemeinsamen Spaziergang am Stachus  und …

 wer weiß, irgendwo treffen wir uns erneut
und erinnern uns.

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Agape

Ist nicht zu erwerben …

Fata morgana für den
der sie sucht

Sie umhüllt federleicht
den sie erreicht –

ist nicht festzuhalten
genau wie das Abendlicht
verliert sie sich
hinter den Felsen im See

wen nur die Erinnerung treibt
schmerzt Agape


Irgendwann im Herzen dann
nicht mehr gefunden,
weil nicht mehr gespürt.
Weder hier noch dort
nicht mehr gefühlt,
weil nicht mehr gesehen

Irgendwann im Herzen dann,
erblindet und tump geworden.
Unbehaust. Windzerzaust.
Durch einst blühendes Land
ziehen dumpfe Horden …

Verloren die Sanftheit der Rosen …

… Verloren geglaubt

aja 01.02.2018


Gedanken zum Gedicht:  Endelos

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Matrix

***

ein Sprung in dein
Bewusstseinsfeld

schmücke dein ‚Ja‘
mit Morgenrot

er wird – der Tag!
du siehst …

wie er mit dir vergeht
von dir gesät

***

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Der heilsame Weg


Oh, dieses ständige Geborenwerden hinein in neues Land!
Was wäre, wär ich dort geblieben wo ich am Anfang mich befand?

Oh, dieses ständige Geborenwerden! An dunklen unbekannten Wänden
suche ich Halt mit Füßen und mit Händen.

Unentwegt getrieben, oft verloren, erinnerte beim Transfer ich
der Liebe mich, die vergessen war oder noch nicht geboren?

Unbelebt kränkt sie das Herz – tief innen.
Schicksalhaft ihr leiser Ruf – kein Mensch kann ihr entrinnen.

Wär ich geblieben dort, wo ich am Anfang mich be-fand? Nie hätte
ich erkannt wie unabdingbar schätzenswert sie ist und unser Heimatland.


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Anstrengungslos


Diese anstrengungslose Stille, die alles umgibt – die mitläuft, die dich umgibt -immer,
selbst im lautesten Gewirr
nenne ich ‚mein Zuhause‘.
Sie ist unverwüstlich und verlässlich …
ist Heimat …
ist …
Ich

Einmal erspürt,
leuchtet sie durch Trauer und Schmerz,
Freude und Leid

ist Frieden  (aber das ist nur ein Wort * lächel*)


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