Stille und Tun im Einklang

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Im Inneren still. Im Alltag wach.
Dann tue, was zu tun ist.
Vertrauen – inmitten der Welt.

In Resonanz mit allem
was ist, was sein wird und
was sich gestaltend ergibt.

Du fühlst dich lebendig,
weil Du es bist, der
sich seine Wirklichkeit schafft.

Schritt für Schritt, du,
ein Wanderer, eine Wanderin
zwischen Tälern und Höhen.

© bmh/Nov. 2016

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Lebendiges ‚Nichts‘

Lebendiges ‚Nichts‘

Manchmal drückt die Zeit auf das Gemüt.
Schwer lasten Stunden, graue Tage ohne Zahl.

Befreit ist der, der sich bemüht und die Sekunde kürt,
der sie bewusst erneut besetzt mit „Nichts“

Erfrischt, belebt, gestärkt im Augenblick
erlebst du dich im Hier und Jetzt .

© bmh

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Gänseblümchen oder Kamelie?

∞∞∞

Wissend, dass alles IST, wanderst du
von Begegnung zu Begegnung,
von Leben zu Leben.

Jede Erfahrung reiht sich erinnernd
in deinen Tanz, drückt dir
einen ureigenen Stempel auf.

Erwartungs-frei lauschst du
mit geöffneten Sinnen –
inmitten.

© bmh

 

∞∞∞

 

Gänseblümchen

Vorurteilsfrei weisen deine zarten
weissen Federfinger hinaus
in unendliche Möglichkeitsräume –
des Gewahren, wie
sich anschliessender innerer Verwandlungen.

In deinem Sonnenkorb
sammelst du das Strömen
stetiger Bewegungen
von Hier nach Dort in dir;
ein Licht selbst in grösster Dunkelheit.

Du unscheinbarer
wirkkräftiger Bote
über alle Schwellen ins IST.

© baH, 04.10.2017

∞∞∞
Gänseblümchen – ein Gedicht von Bernhard Albrecht – Link s. im Kommentar
∞∞∞

 

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Das Mysterium der Liebe

Das Privileg zu l(i)eben

Vorgeburtlich liegt
der Kuss der Liebe,
der sprudelnd wie ein Quell
unendlich sättigt, sanft und hell.

Ich gehe durch das Tor.
Hinein gereift in wortloses Vertrauen,
das mich wie ein stiller Segen sanft ergreift.

© Barbara Hauser

 ♠ ♠ ♠ im Gespräch mit Bernhard Albrecht
http//.wege-der-befreiung.blogspot.com/feeds/posts/default http//:ich-quelle.blogspot.com/feeds/posts/default   ♠ ♠ ♠

Fragment 4/2017
Leben ist die Kunst im Augenblick präsent zu sein. Im Augen-Blick.
Doch in heutiger Zeit ist dieses in die Stille nur eines einzigen Augenblicks einzugehen
beinahe das Schwerste. Das Schwerste.

Und dennoch … ganz leicht, denn die Stille ist immer und überall – in Dir und um dich herum – da.

Selbst im grössten Verkehrsgetümmel wartet sie auf dich. Wartet.
Die Flügeltüren in ihre Räume sind offen, Du musst nicht anklopfen. Nicht anklopfen.
Gehe, lausche und erfahre.

© Bernhard Albrecht

 ♠ ♠ ♠  Antwort auf Fragment ♠ ♠ ♠ 

Lausche und erfahre das Mysterium des L(i)ebens

„Im Himmel ist genügend Platz“ für die Liebe,
wird gesagt – holen wir sie auf die Erde,
dann ist der Himmel „Hier“ und „Jetzt“.

Wenn wir das nicht verstehen, wer dann?

Die Liebe ist der Stempel, der uns adelt.

„Die Flügeltüren in ihre Räume sind offen,
Du musst nicht anklopfen. Nicht anklopfen“.

Worte, die mich weich und warm umhüllen.
Ich sende sie Dir still zurück.

Barbara Hauser

♠ ♠ ♠

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Präsent

♦ ♦ ♦

vor der Kunst des Lebens
schweigt ungeboren
jedes Wort

wie sanfter
Sommerregen
umhüllt uns
un-sichtbarer Segen

umhüllen Engelsschauer uns

für Caroll

♦ ♦ ♦

weil mir die Antworten von Caroll und Bernhard lieb und teuer sind, stelle ich das kleine Gespräch, das sich im Kommentar entwickelt hat  unter den Eintrag und nenne es:

An einem ganz normalen Tag.

Carolls Kommentar

Meine liebe Mama,
deine Worte erzeugen Engelsschauer um mich
und erfüllen mich wie eine tröstende Umarmung von dir,
die mich zum Leben ermuntert
deine Caroll

Ich antworte
Meine liebe Tochter,
deine Worte ein sprudelnder Quell

bewegte Grüße
deine Mama

Bernhard Albrecht   beschreibt, als wäre er dabei gewesen, unser Treffen in dem kleinen Café, in dem wir uns immer wieder gemeinsam mit ihrem Vater zu interessanten Gesprächen oder nur zur Entspannung treffen. Wir redeten auch über ihren Kommentar, mit dem sie mir eine große Freude bereitet  hat.

Er sagt im folgenden Gedicht

was heute wohl zwischen uns entstehen mag
und der Raum weitet sich wie von alleine…

Es stimmt. Uns ist das bewusst und jedesmal gehen wir beschwingt nach Hause.

Hier das ganze Gedicht von Bernhard

Nur ein Augen-Blick

Wir schauen uns in die Augen
und Freude tanzt zwischen uns –
ein jedes Mal,
wenn ich die Bäckerei betrete.

Ihr Augenaufschlag verrät unscheinbar
eine stille Erwartung,
was heute wohl zwischen uns entstehen mag
und der Raum weitet sich wie von alleine.

Wir reden über nichts Besonderes,
doch wie wir es tun,
das hebt unser beider Stimmung,
zaubert einen Lichtstreif an den Horizont –

lässt uns beschwingt auseinander gehen.

© baH, 13.09.2017

 

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Ungeboren, unvergänglich – Gespräche mit …

♦ ♦ ♦

Das Lied vom Wurzelgeist

Ungeboren und unvergänglich
ist der Geist der Quelle.
Erde, Feuer, Wasser und Wind
nur eine Absteige über Nacht.

(Auszug aus dem Lied vom Wurzelgeist)

♦ ♦ ♦

Wie könnte man den   das Ungeborene noch nennen?

…IST…
nicht bennenbar,
Wortlose Ungeborenheit.
Du kannst sie nicht „anzapfen“ –
aber still an der Pforte, an der Quelle stehen und sich beschenken lassen. Kannst sie „allenfalls“ (ha, was für ein Wort!!!) besingen.
Du spürst Sattheit, wenn sich dir Worte bilden, siehst dich lächeln.

Liebe L. ich kann es nur so, in poetischen Worten ausdrücken.

Nur! Warum fragst Du mich, die mich mit ihren Gesängen seit einiger Zeit erfreut und beschenkt?

 

♦ ♦ ♦

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Harmonie der Reglosigkeit

♦ ♦  ♦

♦  ♦  ♦

beim Betrachten des Bildes
reihen sich in mir
aus noch Ungeborenem
Bild für Bild
Gedanke an Gedanke
Worte in
tatsächlicher Vorläufigkeit

♦  ♦  ♦

 

 

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